BREAK OUT 03/98 " . . . Châlice spielen progressiven Metal, wie man es beispielsweise im Titeltrack "P.O.T." deutlich hört. Aber auch Melodic Rock-Elemente lassen Châlice in ihre Musik einfließen. . . . Überhaupt spielen bei den meisten Songs die Keyboards mit den Gitarren ein ähnliches Wechselspiel, wie es einst die Kanadier (SAGA) in nie erreichter Perfektion ausübten. In dem Song "Where Are We Now" kommt eine Bouzouki zum Einsatz, . . . es klingt sehr orientalisch . . . Die Balladen von Prog-Bands sind meist keine 08/15-Schmacht-Hymnen. So auch bei Châlice - "The First Day" ist eine Ballade mit Charakter, wieder geben sich Keyboard und Gitarre abwechselnd die Harmonien in die Hand und lassen das Stück zu einem echten Ohrwurm werden. Prog-Rock-/Metal- und Melodic Rock-Fans sei dieses Album hiermit echt ans Herz gelegt - Ihr werdet nicht enttäuscht sein."
HAMMER 03/98 ". . . Im Vergleich zu ihrem Debütalbum "In Wonderland" hat sich die Band um Sänger Gino Naschke zu einer eigenständigen Formation gemausert, die an der Grenze zwischen Keyboard-lastigem Progrock und straightem US-Metal stets die goldene Mitte trifft . . . "
ROCK HARD 03/98 ""In Wonderland" machte es vor, und auch auf dem Nachfolgealbum fahren die norddeutschen Rocker mit ihrem Versuch, progressives Songwriting mit aus dem Melodic-Bereich entliehenen Harmonien und Hooks zu verknüpfen, ganz gut. Dabei halten sich eingängige Rocker und vertrackt arrangierte Songs schön die Waage, was für Abwechslung sorgt und Châlice schadlos übr die Distanz von knapp 70 Minuten bringt. Ausfälle gibt's keine, dafür zwei, drei echte Highlights. So z.B. den Opener und Titeltrack , der die Qualitäten der homogen aufspielenden Truppe auf den Punkt bringt und die musikalische Marschrichtung vorgibt. "P.O.T." ist zudem mit einem schön fetten Sound gesegnet und eine für Melodic-Anhänger und Prog-Fans gleichermaßen interessante Platte, die anzuchecken sich empfiehlt. Gut!"
HARDLINE 03/98 (9 von 12 Punkten) ". . . War das Debüt "In Wonderland" noch reiner Melodicrock, so präsentieren sich die Mannen um die Songwriting "Partners In Crime", Gino Naschke und Oliver Scheer (tolle Gitarrenarbeit!) diesmal etwas progressiver.Dabei klingen Châlice keinesfalls frickelig und haben gottlob nicht ihr Gespür für gute Melodien verloren. Aus den durchweg sehr guten Tracks ragen insbesondere das Titelstück, "Voices In My Mind", "Somewhere" und "First Day" heraus. Weiterhin darf die fantastische, äußerst druckvolle und transparente Produktion nicht unerwähnt bleiben, die absolut internationales Format erreicht hat und das Sahnehäubchen auf eine sehr empfehlenswerte CD bildet. Well done, boys!"
BACKSTAGE 03/98 " Starke Mucke - agressiv, jedoch mit teilweise balladigen Einwürfen . . . , mit melodischen Background-Vocals . . . , - Melodic/Prog-Rock vom Feinsten."
MELODIC JOURNEY 03/98 "Das Etikett "Melodic / Progressiv Rock aus deutschen Landen" ist mittlerweile keine negative Werbung mehr. Châlice legen mit "P.O.T." den Nachfolger ihres 1995 in Eigenregie veröffentlichten Erstlingwerkes "In Wonderland" vor. "P.O.T." ist die konsequente Weiterentwicklung des Erstlings in die richtige Richtung. Châlice vereinen Melodic Rock und Progressiv Rock. Die Musik ist leichter zugänglich als eine reine Prog Scheibe. Nicht zu viele Breaks und eingängige Melodien . . . "
EMP 03/98 "Mit "P.O.T." legen Châlice ihr zweites Album vor, das wieder einmal beweist, daß die deutsche Progressive Szene auf höchstem Niveau agiert.Dabei gehen Châlice, . . . , aber deutlich melodischer zu Werke als viele ihrer Kollegen. Die progressiven Elemente werden vorsichtig in die Songs eingestreut, ohne diese zu dominieren. Im Studio hat sich das Quartett durch diverse Gastkeyboarder verstärkt, die dem Album einen angenehmen Unterton verpassen, die im schönen Widerstreit mit der leicht dramatischen Grundstimmung von Songs wie "Hold You Back" stehen. Dadurch gewinnt "P.O.T." ungemein an Abwechslung und wächst mit jedem Hördurchgang."
FLESCH 02/98 " . . . P.O.T., eine durchaus gelungene Mischung aus Metal und Pop. Vor allem, wenn sie tempomäßig richtig loslegen, ziehen Châlice die Rockfans in ihren Bann."
ACCESS ALL AREAS 03/98 ". . . Daß die Songs und vor allem Sänger Gino Naschke bisweilen ganz schwer nach Queensryche klingen, ist nicht nur Absicht, sondern auch löblich. Denn Queensryche sind die Götter dieses Genres, und man darf sich über jede frische Nachwuchsband freuen, die auf ihren Spuren wandelt."
RPL/NEAR DARK 03/98 "Yeah, gute Laune ist angesagt, und wehe jemand behauptet etwas anderes. . . Die Musik von Châlice ist sehr prägnant . . . Die anfangs angeführte "gute Laune" überdauert die ganze Scheibe, . . . Zweifellos beherrschen die Herren aus Hamburg ihr Handwerk. Die Arrangements passen wie Arsch auf Eimer, jede Note fügt sich nahtlos in das Songgefüge ein. Die Soli stimmen Note für Note, rein feelingmäßig natürlich, selbst der Gastmusiker am Keyboard reißt bei "Reaching for the Limits" ein gnadenlos geniales Solo von den Tasten. Auch der Gesang ist über jeden Zweifel erhaben . . . "The Hidden" . . . , das ist ein Instrumental, wobei die Jungs mal so richtig, musikalisch gesehen, die Sau rauslassen . . . Besonder angesprochen hat mich der Opener "P.O.T.", da er weitaus interessanter gestaltet wurde, sowie verfrickelte Breaks bzw. komplizierte Fills oder Licks enthält . . . "