STUDIOREPORTS:
METAL HEART: "...Energiereicher und wesentlich straighter als noch auf dem Vorgänger präsentieren sich die Hamburger und geben sich mit ihrer Musik dabei charakteristisch und zugleich zeitlos..."
BREAK OUT: "...Chameleonation besticht durch seinen Abwechlungsreichtum in puncto Arrangement und kann den schon superben Vorgänger noch einmal deutlich toppen. Ganz eindeutig der bislang stärkste Output der Châlice-History, mit dem die Band garantiert für einiges Aufsehen sorgen wird..."
ROCK IT!: "...die Power, die allein der Rough Sound präsentierte, versprach Großes...Man darf gespannt sein, denn beide Namen, Châlice und Dennis Ward, stehen bisher wahrlich für Qualität..."
REVIEWS:
BREAK OUT:
Schon am selben Tag, als mich das Rezensionsexemplar des neuen Châlice
Albums erreichte, avancierte Chameleonation zum alleinigen
Rundwanderweg des Laser meines digitalen Musikerzeugers, was wohl schon
Bände über das mittlerweile vierte Album der Hamburger spricht. Bereits
bei der Listening Session vor einigen Monaten deutete sich an, dass
Châlice eine mehr als überzeugende Platte abliefern werden würden, das
nun vorliegende Endprodukt haut mich aber komplett aus den Socken, denn
mit den elf Songs ist dem Fünfer nämlich ganz eindeutig der ganz große
Wurf gelungen. Das Songwriting ist insgesamt wesentlich geradliniger
ausgefallen und läßt durch den Wegfall der noch auf dem Vorgänger
Digital Boulevard vorhandenen leicht progressiven Phrasierungen die
Melodiebögen weiter in den Vordergrund rücken, zudem haben die Songs
hinsichtlich des Härtegrades um einiges zugelegt. Gleich der eröffnende
Titeltrack entpuppt sich als treibender Melodicrock-Tune mit fulminater
Gitarrenarbeit, welche auch bei den restliche Nummern mit Ausnahme der
balladesken Tracks Falling und My Own Paradise dominiert. Ausfälle
lassen sich jedenfalls keine ausmachen, wobei der bereits erwähnte
Titeltrack, das mit einem prägnanten Chorus versehene
Now We Are One sowie das im Mittelteil von einem Boogie-Piano verzierte
Body & Soul die persönlichen Faves darstellen. Ein Kracheralbum wie dieses sollte
Châlice eigentlich endlich den Durchbruch bringen, IHR jedenfalls
solltet eine Perle wie diesen Silberling nicht irgnorieren!
METAL HEART (Newcomer des Monats):
Oha, was ist das. Mit Chameleonation steht uns das neue Album einer Formation
ins Haus, von der wir soliden, guten Hardrock erwarten. Damit scheint sich
dieses Werk allerdings nicht zu "begnügen". Die Hamburger fahren auf ihrer
Chamäleon-Nation mit einem ganzen Zoo voller ausgereifter und dennoch spontan
und mitreißend klingender Melodien auf. Schon beim Opener und Titeltrack wird
deutlich, dass das Quartett ihr eigenes Niveau noch einmal ganz gehörig
angezogen haben. Straight, charakteristisch und ausdrucksstark durchwandelt das
Album alle Härte-Einfärbungen, die ein Hardrock-Album so ausmachen. Ob balladesk
(Falling) oder rockend (Run For Cover) versteht Chameleonation den Hörer
mitzureißen. Eine perfekte Symbiose gehen dabei die einzelnen Songs mit ihrer
Produktion ein, bei der Pink Cream-Basser Dennis Ward seine Finger mit im Spiel
hatte. Sie vermag es, die Scheibe gänzlich zu veredeln und ihr das gewisse Etwas
einzuhauchen, mit dem Chameleonation mit Sicherheit viele zu begeistern wissen
wird.
9 Punkte
BRIGHT EYES
Mit Album Nummer vier legen die fünf
Norddeutschen eine sauberen Batzen Melodic Metal vor. Ihr neues Label hat sich
für gewöhnlich zwar dem melodischen Rock/Hardrock verschrieben, doch bei
"Chameleonation" surren die Gitarren an allen Ecken und Enden fett daher, was
mir sehr gut gefallen mag. Das Songwriting bewegt sich durchgängig auf hohem
Niveau, wobei das kräftige ´Run For Cover´ besonders herausragt. Aber auch beim
Anschlagen ruhigerer Klänge (z. B. ´Falling´) machen CHÂLICE eine sehr gute
Figur, allen voran Sänger Gino Naschke, der bei dieser Nummer glatt als Jon
Bongiovi Klon durchgehen könnte. Es klingt zwar immer etwas aufgesetzt, doch
werden sich CHÂLICE mit ihrem neuen Werk an der Spitze des deutschen melodischen
Metals behaupten können. Schön, dass dieser Kelch nicht an mir vorübergegangen
ist.
Bernd Joachim 12 Augen
METAL-INSIDE.de
Erster Durchlauf. Keine Zündung. Komisch. Zweiter Durchlauf. Es funkt. Aha. Dritter Durchlauf Zündung, vierter, fünfter, sechster Durchlauf der Motor schnurrt... So und nicht anders hatte ich mir das auch erhofft von CHALICE: Der Melodic Metal-12-Zylinder läuft derart rund und ohne Holpern, dass es eine wahre Freude ist! Das Dutzend Songs auf „Chameleonation“ ist alles andere als dreckig, konnten die fünf Langhaare doch den inzwischen wirklich renommierten Knöpfchendreher Dennis Ward (PC 69) für sich gewinnen. Speziell die Drums klingen allerdings sehr „Ward-ig“, was in meinen Ohren nicht immer 100%ig passt. Doch Granaten wie der Pinkies-lastige Titeltrack, das unwiderstehliche „Turn Into“ oder der Pretty Maids-mäßig treibende „Now We Are One“ lassen darüber locker hinweg sehen. Zumal das Song-Portfolio noch um klassische (Halb-)Balladenklänge wie z.B. dem göttlichen „Leave You Tonight“ erweitert wird. Was bleibt? Die dringende Ancheck-Empfehlung für die Zielgruppe o.g. Combos und 50 Minuten international konkurrenzfähiges Headbanging made in Germany!
METALCRONIQUES.free.fr
L'Allemagne et l'AOR ça va devenir une véritable histoire d'amour si ça continue comme ça.
De plus en plus de groupes germaniques se tournent vers ce style musical, pourtant jusqu'à présent pas franchement la spécialité locale ; mais ils puisent leurs racines dans les bases de l'émergence de l'Hard US des années 80 et le vitaminant encore un peu plus contrairement aux américains qui ont plutôt tendance à s'autocopier et à proposer des choses plutôt molles. Enfin c'est le cas pour Chalice car si des titres "Run for cover" font penser à Bon Jovi (juvénile :-)) ) d'autres sont agressifs et le groupe appuie délibérément sur le champignon tout en conservant le coté mélodique et les chœurs propres au style (encore que sur " Now we are one ", ça me fasse plutôt penser à Billy Idol). De même le chant est très propre et parfaitement adapté à chaque ambiance, même si parfois certaines lignes ont un coté un peu trop classique.
Des petits riffs et des mélodies entêtantes en base, pas mal de recherche pour des compos fines, pas foncièrement novatrices bien sûr, mais tout de même qui apportent une fraîcheur certaine avec ce coté rock bien présent. Une bonne surprise.
Rédac chef
ROCKREPORT.be
But the best was yet to come and it happened a couple of weeks ago: the release of “Chameleonation”, the band’s fourth and best album to this date! After 3 self-produced albums, it’s the first that has been produced by someone from outside the band and anybody who has an ‘eye’ for producers knows that Dennis Ward is one of today’s best! And that’s not the only change. Another one is the change of label (the band is now on MTM Music’s roster) and the comeback of a keyboard player, whose name is Burkhard Becker. But catching the eye most of all is the quality of the new songs. Almost all of them are group efforts and there are real gems amongst them. As far as I’m concerned, you can divide the material on “Chameleonation” in 3 categories: catchy rock tunes, great ballads and a couple of experimental tracks. Oddly enough, all highlights of the album are to be found upfront and all three of them are classics in the making: the title song “Chameleonation”, “Turn Into” and “Run For Cover”. Hats off to Gino Naschke, who sings better than ever, and his companion Oliver Scheer, who treats us to some brilliant axework throughout. Backed by bass player Steve Lagleder, drummer Michael Mehl and the aforementioned Burkhard Becker, they gave the best of themselves.
Since I’m the proud owner of this album, it has played many rounds in my CD player, which surely proofs that it’s one of the best that has been released by MTM Music this year. Read more about Châlice in an interview elsewhere on this site soon. (CL)
Score 86%
ROCK-CITY-NEWS
Fremdgehen lohnt nicht ! Diesen Spruch hörte ich in meiner zarten Jugend ach so oft von meiner lieben Mutti (komisch, Papi sagte das nie zu mir). Jetzt erst weiß ich es. Es lohnt sich doch (Schatzi, "räusper", rein musiktechnisch gesehen natürlich) ! Und Chalice wissen das jetzt auch. Mit Ihrem nun mehr vierten Rundling, scheint der Band aus Hamburg endlich der große Wurf gelungen zu sein. Nicht das die drei Vorgänger von schlechten Eltern waren, aber mit "Chameleonation" legen Chalice um Sänger Gino Naschke noch eine Schippe drauf. Und das vor allem auch weil diesmal nicht selbst produziert wurde, sondern mit Dennis Ward (u.a. Pink Cream 69, Angra) erstmals ein fremder Produzent seine Finger im Spiel hatte. So schmettern meinen sensiblen Öhrchen fett produzierte, melodische, jedoch nie langweilige Rockgranaten entgegen. Mal balladesk, mal gerade in die Fresse, nie nervend und absolut ausgereift. Jetzt noch eine klasse Tour und die Kutten sämtlicher Rocker werden bald mit Chalice Aufnähern versehen sein. Ehrliche 9 Bernd 'Neues aus Apfelricht' Heilinger
ROCKNET.nl
This album is - to me - a total surprise coming from Germany! Though that country has surprised me before, I wasn't prepared for an album such as "Chameleonation". Not because nothing good has come from Germany before, but this sounds - well - UnGerman to me.
Then again, it is brought to you by MTM, and as far as I'm concerned MTM have seldom put out crap in the past. But MTM or not, let's face it. Take "Falling" as example. This simply is a killer riff with a killer drum part to go with it! And the subsequent mid-tempo rocker "Run For Cover" is equally excellent!
Gino Naschke (vocals), Oliver Scheer (guitars), Steve Lagleder (bass & ac. guitars), Michael Mehl (drums) and Burkhard Becker (drums) simply know their drill. They sound completely natural and confident on "Chameleonation" and to be honest, there's nothing to be found here that gives away their nationality. If ever I give any release from germany a chance of succeeding on the international (or European) melodic rock market, Chalice should do the trick.
I can go on raving about the material but it really wouldn't be fair to single out songs, because each and every one deserves your attention. So go now you unbelievers. Go and check out the band website and / or buy this amazing album!
Eef Vink
MELODICROCK.de
Ich habe nun das Vergnügen Album für Album der deutschen Formation Chalice per Review genauer unter die Lupe zu nehmen und konnte ihren Werdegang die letzten Jahre lang verfolgen. Mit jedem Werk haben mich die Jungs aus Hamburg überraschen können. Mit ihrem neuen nicht mehr so sehr, denn spätestens seit dem Vorgänger „Digital Boulevard“ war ich von der Klasse der Band absolut überzeugt. Daher waren meine Erwartungen für das neue Album „ChameleoNation“ nicht gerade niedrig und wurden absolut nicht enttäuscht. Im Gegenteil, denn „ChameleoNation“ knüpft nahtlos an dem Vorgänger an, d.h. es wird eine tolle Mischung aus Power Metal und Melodicrock geboten. Die Highlights des Albums befinden sich zweifellos auf der ersten Hälfte, mit dem knalligen Titelsong, den eingängigen „Turn into“ und „Run for cover“ oder der Megaballade „Falling“. Bei diesen Stücken wird klar, welches Potenzial in dieser Band steckt. Sänger Gino Naschke hat die Kompositionen absolut im Griff und zieht mit seiner Geoff Tate ähnlichen Stimme alle Register. Ebenso auffällig weiß sich auch Gitarrist Oliver Scheer mit messerscharfen Gitarrenriffs oder Burkhard Becker, der mit seinen Keyboards den Songs diesen atmosphärischen Sound verleiht. Die starken Kompositionen werden sowohl Freunde der härteren Gangart (wegen einer großartigen musikalischen Umsetzung und ab und zu auch typischer Stilmittel des Power Metal) als auch Melodicrock-Freunde, die bei den meisten der Kompositionen eingängige und zündende Melodien entdecken werden, begeistern. Als Sahnetupfer konnten die Hanseaten erneut PINKIE Dennis Ward als Produzent gewinnen, der -wie immer- hervorragende Arbeit geleistet hat. Chalice sollte unbedingt anagetestet werden und ich hoffe, dass wir in Zukunft noch mehr solch starkes Material von den Jungs genießen dürfen.